

Bachmann electronic GmbH
Über uns
Automatisierung (einschließlich IPC und SPS), Netzmessung und -Schutz, Visualisierung (SCADA und HMI) und Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen: Das ist die Welt von Bachmann, unsere Kompetenz und Zukunft.
Mit Headquarter im österreichischen Feldkirch und mehr als 500 Mitarbeitenden weltweit sind wir ein international ausgerichtetes und stark expandierendes Unternehmen und entwickeln einzigartige Automatisierungs- und Systemlösungen für Kunden rund um den Globus – und das schon seit über 50 Jahren.
Wir steigern die Produktivität durch leistungsstarke und flexible Automatisierungslösungen. Unsere intelligente, skalierbare Technologie basiert auf über 50 Jahren Erfahrung im Bereich des integrierten Engineerings. Mit diesem Know-how unterstützen wir Maschinenentwicklungen und vereinfachen Produktionsprozesse für den anhaltenden Erfolg unserer Kunden. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir ihnen maßgeschneiderte Technologie bereitstellen und erhalten gleichzeitig wichtige Impulse für unsere eigenen
Entwicklungen.
Unsere Kompetenzfelder erhalten in den Branchen Energie, Industrie und maritime Anwendungen ihre ganze Entfaltungskraft. Überall dort, wo Umgebungsbedingungen besondere Anforderungen an Systeme und Lösungen vorschreiben, sind wir zuhause.
Produkte & Dienstleistungen

Echtzeitsteuerung für die Industrie
Bachmann electronic hat einen entscheidenden Entwicklungsschritt seines neuen M100-Systems vollzogen: Die M100-Plattform wird nun durch eine umfassende Familie von Steuerungsmodulen zu einem eigenständigen, vollständigen Automatisierungssystem. Die CPU-Palette umfasst zum Start acht Modelle aus der CPS100-Familie. Sie sind mit leistungsstarken x86-Prozessoren von Intel bestückt. Die Leistungsspanne reicht von einer Dual-Core-CPU mit 1200 MHz bis hin zu einem Quad-Core-Modul mit 1,9 GHz. Technologisch markiert das M100-System einen Paradigmenwechsel: Erstmals setzt Bachmann bei einer Steuerungsplattform auf Linux mit PREEMPT_RT-Konfiguration als Echtzeitbetriebssystem. Gleichzeitig wurde Security von Anfang an mitgedacht: Alle CPUs verfügen serienmäßig über einen TPM-2.0-Chip, unterstützen Secure Boot bis in den Kernel und erfüllen die Anforderungen der Normen IEC 62443 und ISO 27001. Selbst Feldbus-Koppler sind mit Secure Boot ausgestattet, um Manipulationen bereits in der Lieferkette zu verhindern. Die Usability der Engineering-Tools wurde ebenfalls neu gedacht. Im webbasierten Stationskonfigurator des SolutionCenter lassen sich Kanäle unabhängig vom eingesetzten Feldbus in gleicher Weise konfigurieren. Zur Minimierung der Konfigurationsaufwände können Modulkanäle automatisch zugewiesen werden. Werkzeuglose Potenzialbrücken, Push-in-Klemmen und QR-Codes zur schnellen Modulidentifikation beschleunigen zudem Montage und Inbetriebnahme. Bei allen Innovationen bleibt Robustheit weiterhin ein zentrales Versprechen: Die Module trotzen Schockbeschleunigungen von bis zu 30 g, dauerhaften Vibrationen von 6 g, Betriebstemperaturen von -30°C bis +70°C sowie Betauung. EMV-sichere Metallgehäuse, Schrauben mit Verliersicherung und eine stabile Busschiene mit verschraubter Montage sorgen für höchste Verfügbarkeit – nicht zuletzt in rauen Umgebungen.

Panel-PC mit skalierbarer Ausstattung für industrielle Anwendungen
Bachmann electronic bringt eine neue Produktfamilie an Panel-PCs auf den Markt: Der PPC1200 ersetzt im Laufe des Jahres 2026 das etablierte OT1200. Der PPC1200 wird in zwei Ausführungen erhältlich sein: Die Eco-Variante des neuen Panel-PCs wurde speziell für preissensible Industrieanwendungen entwickelt. Sie verfügt über einen Ethernet- und zwei USB-2.0-Anschlüsse. Der PPC1200 Premium hingegen bringt außer zwei zusätzlichen USB3.0- und Ethernet-Ports, einem microSD-Slot auch einen HDMI-Anschluss mit. Über letzteren lässt sich der Bildschirminhalt auf einem zweiten Monitor erweitern oder spiegeln. Die Premium-Ausführung kann zudem durch zahlreiche Schnittstellen individuell ergänzt werden, etwa zum Anschluss einer unterbrechungsfreien Stromversorgung über die serielle RS232-Schnittstelle, den Aufbau eines RAID1-Systems durch eine zweite microSD-Karte oder zur Erhöhung der Netzwerksicherheit mit zusätzlichen Ethernet-Verbindungen. Der neue Panel-PC baut auf modernste Technologie: Neben brandaktuellen Intel Atom®-Prozessoren mit zwei (Eco) oder vier Kernen (Premium) wird der PPC1200 von neuesten LDDR5-Arbeitsspeicher-Modulen mit 4 oder 8 GB Kapazität befeuert. Dank des großzügig dimensionierten Onboard-Massenspeichers, von 4 GB oder 16 GB ist dafür gesorgt, dass große Applikationen mit ihrer Daten- und Alarmhistorie direkt auf den Basisgeräten komfortabel Platz finden. Über den microSD-Slot des PPC1200 Premium lässt sich der Daten- und Applikationsspeicher zusätzlich erweitern und Anwendungen können besonders einfach auf viele Geräte verteilt oder beim Austausch restauriert werden. Das Gerät kann beliebige Browser- oder Linux-basierte Anwendungen aus den Bereichen Edge, HMI, SCADA, BDE- / ERP-Clients sowie Engineering hosten. Besonders bequem und kosteneffizient ist der Betrieb mit den vorinstallierbar bestellbaren web-basierten Visualisierungs- und SCADA Softwareprodukten webMI Pro® und atvise® von Bachmann.

Neues Prozessormodul für industrielle Anwendungen
Bachmann electronic stellt mit der MX208-CPU ein neues Einstiegsmodell in die bewährte MX-Serie vor. Durch eine große Robustheit in Verbindung mit sehr kompakten Abmessungen ist das Prozessormodul besonders für Einsätze im industriellen Bereich geeignet. Herzstück der MX208 ist eine neue Prozessorplattform: Ein x86/Intel Atom-Prozessor mit 400 MHz stellt eine gesteigerte Rechenleistung insbesondere für kleinere bis mittlere Anwendungen zur Verfügung: Die Performance beträgt bis zum Vierfachen des Vorgängermodells MX207. Der Arbeitsspeicher hat sich deutlich auf 512 MB erhöht. Trotz der kompakten Bauweise integriert die MX208 ein Netzteil, das auch die Versorgung der I/O-Module übernehmen kann, sowie eine Vielzahl an Kommunikationsschnittstellen. Dazu gehören ein Gigabit-Ethernet-Port, eine konfigurierbare serielle Schnittstelle, ein USB-3.0-Anschluss und eine galvanisch getrennte CAN-Schnittstelle. Dies ermöglicht den Einsatz in Aufgabenfeldern wie Maschinensteuerung, komplexe Kommunikationsaufgaben oder Condition Monitoring. Ein zentrale Neuerung der neuen MX-Generation ist der Einsatz des Echtzeit-Betriebssystems VXWorks 7, das eine zuverlässige Multitasking-Ausführung von Anwendungen ermöglicht. Die Programmierung erfolgt über die gängigen IEC-61131-3-Sprachen, ergänzt durch C/C++ und MATLAB®/Simulink®, was insbesondere für anspruchsvolle Regelungs- oder Überwachungsaufgaben von Vorteil ist. Sollte der Bedarf an Leistung steigen, ermöglicht das vereinheitlichte Programmiermodell eine einfache Migration auf leistungsstärkere CPU-Modelle der Serie. Die MX208 ist bei Temperaturen von -30 °C bis +60 °C einsetzbar, was sie für maritime oder Offshore-Anwendungen prädestiniert. Spezielle Beschichtungsverfahren und eine großzügige thermische Auslegung tragen dazu bei, dass die CPU auch unter rauen Bedingungen zuverlässig arbeitet. Die Schutzart IP20 und die Schutzklasse III gemäß den geltenden Normen unterstreichen die sicherheitstechnische Ausrichtung.

M100-System von Bachmann vereinfacht Feldbus-Anbindung und Konfiguration von industriellen Anwendungen
Für den Feldbus-Anschluss des neuen M100-Steuerungssystems von Bachmann electronic stehen zwei neue Module zur Verfügung: Zusätzlich zum bereits verfügbaren EtherCAT-Koppler sind Module für die CANopen- und Profinet-Busanbindung erschienen, mit denen sich industrielle Anwendungen leicht implementieren lassen. Bachmann electronic reduziert mit dem M100-System bewusst die Variantenvielfalt: Statt vieler verschiedener Modultypen mit begrenzten Funktionen steht ein großer Funktionsumfang auf den I/O-Modulen zur Verfügung. Die M100-Buskoppler für unterschiedliche Feldbussysteme machen diese Funktionen unabhängig vom verwendeten Feldbus zugänglich, und die Konfiguration erfolgt stets im selben Werkzeug mit demselben „Look&Feel“. Die Buskoppler folgen der Produktphilosophie des M100-Systems: Sie bieten IT-Sicherheit nach Stand der Technik, kombiniert mit langlebiger Hardware für den Dauereinsatz in rauen Umgebungen und unbemannten Anlagen. LED geben intuitiv Aufschluss über den Gesamtzustand der Station. Weitere Feldbus-LED für „RUN“ und „ERROR“ zeigen die für den jeweiligen Feldbus genormten Farben und Blinkmuster. EtherCAT- und Profinet-Stationen erhalten ihre Adressen beim Hochlauf durch den Master zugewiesen. Beim CANopen-Buskoppler erfolgt die Adresseinstellung weiterhin über Hardware-Schalter. Feldbusbedingt ändern sich Merkmale wie Bandbreite, Adressierung, der Umgang mit fehlenden Stationen oder Synchronisierungs-Möglichkeiten. Die grundlegende Bedienung des Konfigurators bleibt jedoch unverändert und einheitlich. Informationen zur Fehlersuche wie Working Counter, Diagnose-Telegramme oder Emergency Messages werden dem Feldbus-Master normkonform zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bietet ein lokaler USB-C-Anschluss die Möglichkeit, weiterführende Informationen auszulesen. Im Logbuch sind wichtige Daten wie Startinformationen, Meldungen des Feldbus-Stacks, Statuswechsel in der lokalen Statusmaschine oder Veränderungen in der Verbindungsqualität gespeichert.

Bachmann bringt Redundanz in die modellbasierte Entwicklung
Bachmann electronic stellt eine neue Version seiner Softwarelösung „M-Target for Simulink®“ vor. Ein zentrales Highlight in M-Target 2.75 ist die Hot-Standby-Redundanz, die kritische Anwendungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen abdeckt. Mit M-Target 2.75 können Entwickler ihre Applikationen wie gewohnt direkt in der grafischen Simulink®-Umgebung entwerfen, simulieren und automatisch auf Echtzeit-Steuerungen übertragen – ohne manuelle Programmierarbeit. Die Hot-Standby-Redundanz ermöglicht darüber hinaus nun die parallele Ausführung von Applikationen auf zwei räumlich trennbaren CPU-Systemen. Bei einem Fehler übernimmt das Standby-System stoßfrei die Steuerung, ohne Prozessunterbrechung oder Wertesprünge. Besonders relevant ist dies für Anlagen in rauen Umgebungen, sicherheitskritischen Anwendungen oder Szenarien, wo selbst kurze Ausfallzeiten kostspielig wären. Die Redundanz erstreckt sich über alle Systemebenen – von der Hardware bis zur Laufzeitsoftware und den Anwenderprogrammen. Außer der Redundanz bietet M-Target 2.75 erweiterte bluecom®-Blöcke, was die Datenübertragung in zeitkritischen Netzwerken verbessert. Neu hinzugekommen sind auch Funktionsblöcke zur Erzeugung, Komprimierung und Ablage von WAV-Audio-Dateien aus Körperschall-Messdaten der Condition-Monitoring-Module AIC214 und AIC206. Zudem wurden Fehlerbehebungen im Logging- und SVI-Umfeld vorgenommen, Sicherheitsupdates implementiert und die Unterstützung für aktuelle MATLAB®/Simulink®-Versionen (bis 2025a) ergänzt. Die Software bleibt abwärtskompatibel, setzt für die Hot-Standby-Funktion jedoch M-Base 4.85 und das Redundanzmodul ab Version 1.23R voraus. Optional lässt sich die Lösung mit der Redundanz-Option des atvise® scada-Systems für hochverfügbare Visualisierungen kombinieren.

Zustandsüberwachung für die Industrie 4.0
Bachmann electronic stellt eine skalierbare Smart Maintenance-Lösung für das Condition Monitoring im industriellen Bereich vor. Sie ermöglicht eine schrittweise Einführung einer Zustandsüberwachung, die sich flexibel an die Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau genauso wie in der Prozessindustrie oder der Fertigungsindustrie anpasst. Durch diesen Ansatz können Unternehmen ihre Wartungsprozesse stufenweise optimieren, ohne sofort umfassende Investitionen tätigen zu müssen. Im ersten Schritt werden bereits vorhandene Prozessdaten systematisch erfasst und ausgewertet, ohne zusätzliche Sensorik einzusetzen. Die Zustandsüberwachung wird direkt in die Steuerungsumgebung integriert, wodurch eine schnelle Inbetriebnahme und eine enge Kopplung mit anderen Anlagendaten gewährleistet sind. Ab dem zweiten Schritt wird das System um spezifische Sensortechnologien erweitert. Die dritte Stufe sieht die Integration einer standardisierten CMS-Funktion vor. Hier werden nicht nur mehr Daten aus dem AIC-Modul gewonnen, sondern auch mit einem kinematischen Modell der Anlage verknüpft. Diese intelligente Kopplung erlaubt präzisere Diagnosen, etwa zur Identifikation von Schäden in Lagern oder Getrieben, lange bevor ein Ausfall droht. Die Auswertung erfolgt direkt auf der Steuerung, wodurch Reaktionszeiten minimiert und die Datenkonsistenz gesichert wird. Im vierten und finalen Schritt wird das System zur vorausschauenden Wartungslösung: Eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht es, kritischen Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Vorwarnungen auszulösen, bevor Schäden zu teuren Ausfallzeiten führen. Grundlage dieser Überwachungslösungen sind robuste und zertifizierte Hardwarekomponenten wie das AIC206- und AIC214-Modul zur Erfassung von Schwingungsdaten sowie die Software CMSPLC als standardisierte Anwendungsplattform. Zudem bietet die WebLog Suite, eine leistungsstarke Software zur Zustandsüberwachung, einen ganzheitlichen Ansatz für das Datenmanagement und die Datenanalyse.

OPC UA direkt auf der Steuerung
Mit seiner umfassenden OPC UA-Lösung setzt Bachmann electronic konsequent auf offene Standards, um eine nahtlose und sichere Vernetzung in der Automatisierungstechnik zu ermöglichen. Die reine Softwarelösung, die ohne zusätzliche Hardware direkt auf den Steuerungs-CPUs betrieben wird, bietet eine herstellerunabhängige Schnittstelle für Visualisierungen, Betriebsdatenerfassung oder Edge-/Cloud-Lösungen. Die Kommunikation lässt sich nach aktuellen Sicherheitsstandards verschlüsseln, was einen geschützten Datentransfer gewährleistet. Der OPC UA-Server gewährt einen vollständigen und transparenten Zugriff auf die freigegebenen Prozessdaten der Steuerung, wobei Werte, Zeitstempel und Qualitätsinformationen automatisch aktualisiert werden. Ein flexibles Alarmsystem überwacht Variablenwerte und bildet Störungen mit wählbaren Quittierungsmodellen ab. Über den OPC UA File Transfer wird das Dateisystem der Steuerung zugänglich, während das integrierte Sicherheitskonzept benutzerspezifische Zugriffsrechte auf Variablen und Dateien verwaltet und alle Schreibzugriffe protokolliert. Die Konfiguration erfolgt zentral im SolutionCenter, ergänzt durch eine API zur Steuerung des Alarmsystems aus der Anwendung heraus. Parallel dazu ermöglicht der OPC UA-Client der Steuerungssoftware den Datenzugriff auf externe Server über Read, Write, Subscribe und Method Call. Subscribe- und Write-Operationen können konfiguriert werden, sodass die Werte automatisch im Prozessabbild verfügbar sind. Die mitgelieferte Client-Bibliothek nach PLCopen sowie C/C++-Schnittstellen bieten maximale Flexibilität für die Anwendungsentwicklung. In Verbindung mit frei programmierbaren Methoden in atvise® scada lassen sich individuelle Private-Cloud-Lösungen realisieren. Für Windows-basierte Umgebungen in Bestandsanlagen (brown field environment) stehen zwei weitere Optionen bereit: Der OPC Enterprise-Server ist für Großanlagen konzipiert. Der OPC Standard-Server richtet sich an kleinere Installationen.

Zukunftslösungen aus einer Hand – Das Bachmann-Automatisierungssystem
Weiter denken, immer einen Schritt voraus sein, offen bleiben für alles, was die Zukunft bringt – das ist unser Anspruch bei Bachmann und das, was unsere Automatisierungslösungen besonders macht. Ein ganzheitliches System, perfekt zugeschnitten auf die individuellen Anforderungen unserer Kunden – heute und in Zukunft. Herzstück einer jeder Bachmann-Systemlösung ist das leistungsstarke Automatisierungssystem: Ein modulares Hard- und Softwarekonzept, das für höchste Verfügbarkeit, Zukunftssicherheit und Engineering-Effizienz steht.

CMS – Condition Monitoring System
Ein in das Automatisierungssystem eingebundenes Condition Monitoring System kann sämtliche Informationen bereitstellen, um Ausfallgefahren frühzeitig erkennen und Wartungsarbeiten rechtzeitig planen zu können. Eine verschärfte Wettbewerbssituation fordert Unternehmen sich in zunehmendem Maße einer höheren Effizienz zu verschreiben. Um Produktivität und Ertrag zu steigern ist es entscheidend, über den Zustand von Produktionsmaschinen informiert zu sein. Das Condition Monitoring System (CMS) von Bachmann Monitoring GmbH sorgt proaktiv dafür, dass die Leistung indirekt gesteigert und die Lebensdauer der Anlagen direkt verlängert wird. Eine stete Sammlung wichtiger Informationen über den Zustand von Maschinen wirkt sich positiv auf die Verfügbarkeit aus und verhindert potenziell teuren Stillstand. Weiterhin führen die gewonnenen Daten zu einer effizienteren Instandhaltungsplanung, die wertvolle Zeit und Kosten einsparen. Bachmann ist seit vielen Jahren führend im Condition Monitoring und kümmert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten um die Verlängerung der Gebrauchsdauer von Maschinen. Tausende von Anlagen werden weltweit durch ein ganzes Paket von individuellen, maßgeschneiderten DNV zertifizierten Bachmann Lösungen betreut.

Steuerungsintegrierte Lösungen für die Energieversorgung
Eine skalierbare Palette multifunktionaler Netzmessungs- und Schutzsysteme sind als Einsteckmodule für das Bachmann-Automatisierungssystem verfügbar. Die Messung aller charakteristischer Netzgrößen wie Spannung, Strom, Leistung oder Frequenz direkt mit dem Steuerungssystem, erlaubt verschiedenste Korrelationen mit anderen Betriebsgrößen wie auch kürzeste Reaktionszeiten. Die Verrechnung der Messdaten erfolgt äußerst schnell und es werden keine Verzugszeiten durch Feldbusse oder Messwert-Wandler hinzugefügt. Alle Modultypen sind gemeinsam mit dem gesamten M200 IO-Portfolio nutzbar und können auch mehrfach pro System verwendet werden. Die SSL/TLS abgesicherte Authentifizierung und Zugriffsverwaltung der SPS schützt die Netzerfassung und den Schutz vor ungewünschten Veränderungen und Cyber-Attacken. Alle Arten von Feldbussen inklusive SAE J1939, OPC UA und den Fernwirk-Protokollen wie IEC 61850, IEC 60870-5-101/-103/-104, DNP3 oder Modbus stehen bereit um Daten mit dem Netzbetreiber, der Anlagensteuerung oder den Erzeugungseinheiten auszutauschen. Vorhandene Komponentenzertifikate für Netzparallelbetrieb nach VDE-AR-N 4105/4110, ENA ER G99 und IEEE Std. C37.90 erleichtern die Erlangung von Anlagenzertifikat und Betriebsbewilligung. Die Typ-Anerkennung durch die maritimen Klassifikationsgesellschaften DNV, BV, LR, ABS, RINA, KR und NK ermöglichen die Nutzung auf Schiffen und in Offshore-Installationen. Dank Konformität mit UL/cUL und CSA sind die Geräte auch in Nordamerika einsetzbar. Beschichtete Modellvarianten erlauben Netzmessung und Schutz selbst unter extremen Einsatzbedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit (Betauung), wie etwa feuchter Wärme in den Tropen oder Kaltstart in polaren Regionen.

atvise® Visualisierungssoftware – Steuerungsintegriert, HMI & SCADA
atvise® SCADA ist ein modernes SCADA-System, das komplett auf Webtechnologien basiert und den Industriestandard OPC UA integriert. Das ermöglicht eine plattformunabhängige, flexible und skalierbare Überwachung und Steuerung von industriellen Prozessen. Der Zugriff auf das System erfolgt nur über normale Webbrowser, ohne dass man zusätzliche Plugins oder Software installieren muss. Die objektorientierte Struktur auf Basis von OPC UA ermöglicht ein konsistentes vertikales Engineering. Dies erleichtert die Wiederverwendbarkeit von Steuerungs- und Visualisierungsmodulen und erhöht die Effizienz im Engineering-Prozess. Das System bietet Hot-Standby-Redundanz in reiner Webtechnologie, was eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet. Dazu gehören die Redundanz von Datenquellen, Netzwerkverbindungen, dem SCADA-System selbst und dem Browser-Wechsel. Mit OPC UA als weitverbreiteter Schnittstelle verbindet atvise® SCADA Prozessdaten aller bekannten Steuerungshersteller. Das Kommunikationsmodul atvise® connect erweitert die Schnittstellen um Protokolle wie Modbus, KNX, MQTT, BACnet und den Zugriff auf Siemens- und Rockwell-Steuerungen, die keinen OPC UA-Server besitzen. atvise® SCADA bietet umfangreiche Funktionen im Bereich der Alarmverarbeitung. Alarme können in beliebig verschachtelten Alarmhierarchien strukturiert und zur Laufzeit mit zusätzlichen Prozessinformationen angereichert werden. Prozessdaten, Alarme und Benutzerinteraktionen können effizient protokolliert werden. Für die Verarbeitung archivierter Rohdaten stehen über 40 verschachtelte Aggregationsfunktionen zur Verfügung, mit denen beispielsweise Durchschnittswerte, Minima und Maxima ermittelt werden können. Die integrierte Server-Skript-Engine ermöglicht die optimale Nutzung der Ressourcen des Laufzeitsystems. Zu den Funktionen gehören die Bearbeitung und Erstellung von Datenpunkten, Objekten und Projektinhalten zur Laufzeit sowie die Verarbeitung von Alarmen.